Performance-Check: Iserlohn Roosters

Erstellt von NewsBot am 26.01.2026 19:36:01 Uhr | Kategorie Adler Mannheim 🔗

Das letzte Spiel im Januar führt die Adler nach Iserlohn. Zuletzt trafen beide Teams Mitte Dezember in Mannheim aufeinander, mit dem besseren Ausgang für die Adler (5:3). Was sich seitdem bei den Roosters getan hat, beleuchten wir in unserem Performance-Check.


Form: Ziemlich lange waren die Roosters Teil des abstiegsbedrohten Trios. Inzwischen haben die Sauerländer aber ein beruhigendes Polster von 23 Zählern zwischen sich und Tabellenschlusslicht Dresden gebracht. Angesichts von noch 27 zu vergebenden Punkten fehlt wohl nur noch rein rechnerisch die absolute Sicherheit im Kampf um den Klassenerhalt. Nach geleisteter Absicherung nach unten geht der Blick zumeist nach oben. Und dort sind es nur acht Zähler Rückstand auf die derzeit zehntplatzierten Schwenninger. Eine Playoff-Teilnahme der Roosters ist demnach kein Ding der Unmöglichkeit, braucht aber auch die Unterstützung der anderen Teams. Hilfreich ist sicher, dass längere Niederlagenserien wie im ersten Saisondrittel der Vergangenheit angehören. So feierte das Team von Cheftrainer Stefan Nyman aus den jüngsten sieben Spielen vier Siege.


Tor: Das deutsche Torhüter-Tandem aus Hendrik Hane und Andreas Jenike macht einen soliden Job. Beide weisen jeweils eine Fangquote von knapp unter 90 Prozent auf. Der Gegentorschnitt von Hane (3,01) liegt leicht über dem von Jenike (2,74). Insgesamt liegen die Roosters mit 138 Gegentreffern mit den Eisbären Berlin gleichauf und halten somit in dieser Kategorie Anschluss an das Ligamittelfeld.


Verteidigung: Offensiv ist nach wie vor Collin Ugbekile der stärkste Verteidiger im Roster der Roosters. Ligaweit rangiert der 26-Jährige mit sechs Toren und 25 Vorlagen auf Platz acht, im internen Scorerranking auf zwei. Defensiv macht Kyle Wood seine Sache ordentlich, nutzt seine Körpergröße von zwei Metern und über 100 Kilogramm gut aus. Das Unterzahlspiel hat sich bei rund 75 Prozent eingependelt, gehört damit tabellarisch in die Kellerregion.


Sturm: 105 eigene Treffer machen den Angriff noch immer zur Problemzone. Zwar liegen die Roosters damit weiter vor den Tabellennachbarn aus Frankfurt (102) und Dresden (85), der Unterscheid zu den Wild Wings, einen Platz vor den Sauerländern in dieser Rubrik, beträgt aber 14 Tore. Daniel Fischbuch, der in den jüngsten vier Partien zwei Treffer und vier Vorlagen beisteuerte, ist inzwischen unter den zehn besten Punktesammlern der Liga zu finden (17 Tore, 24 Vorlagen). Dennoch fehlt es an einer gewissen Breite, was das Scoring angeht. Zumindest haben neben Fischbuch noch vier weitere Akteure die Zehn-Tore-Marke durchbrochen. Das Powerplay zeigt mit aktuell 18,1 Prozent Erfolgsquote leichte Tendenzen nach oben.


Personal: Die Roosters haben nach wie vor keine Ausfälle zu beklagen.


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Quelle: www.adler-mannheim.de
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