Performance-Check: Straubing Tigers
Erstellt von compoundbow83 am 22.02.2025 19:52:21 Uhr | Kategorie Adler Mannheim

Bislang konnten die Adler gegen die Tigers in dieser Saison immer punkten, gewannen zwei von drei Partien und schnappten sich Anfang Januar bei der 1:2-Niederlage nach Penaltyschießen zumindest noch einen Zähler. Was sich in der Zwischenzeit bei den Niederbayern getan hat, beleuchten wir in unserem Performance-Check.


Form: Straubing ist eines der fünf Teams, die sich um vier Playoff-Plätze streiten. Als aktueller Rangachter stehen die Tigers dabei in der zweitbesten Ausgangssituation, wobei sich das nach jedem Spieltag ändern kann, da zwischen dem Rangsiebten und -elften lediglich drei Punkte liegen. Entsprechend ist jeder eingefahrene Zähler wichtig. Noch wichtiger, wenn er gegen einen direkten Konkurrenten eingefahren wird. Das Duell mit Schwenningen entschieden die Tigers am Freitag mit 2:0 für sich. Zuvor holten die Gäubodenstädter in den ersten drei Partien unter Neu-Trainer Craig Woodcroft zwei Siege (4:3 gegen Köln, 4:1 in Iserlohn), verloren in Berlin mit 2:4. Der frühere Mannheimer Co-Trainer Woodcroft tritt dabei grundsätzlich kein einfaches Erbe an, sein Vorgänger Tom Pokel war rund acht Jahre Trainer des EHC, führte die Tigers dreimal hintereinander ins Viertel- und 2024 sogar bis ins Halbfinale.


Torhüter: Zane McIntyre und Florian Bugl teilen sich den Job zwischen den Pfosten fair auf. Beide Schlussmänner liegen in Sachen Statistik auch ungefähr gleich auf. McIntyre hat mit einer Fangquote von 89,14 Prozent und einem Gegentorschnitt von 2,65 leicht die Nase vorn (88,77 Prozent und 2,84). Insgesamt sind die Werte aber nur Durchschnitt, was auch eine Problemzone der Tigers beschreibt.


Verteidigung: Entsprechend den mittelprächtigen Torhüter-Statistiken rangieren die Tigers mit 139 Gegentoren auch in dieser Statistik im Ligavergleich im Mittelfeld. Zuletzt wirkte das Defensivspiel der Tigers wieder gefestigter, struktureiert und solider. Offensivstark präsentiert sich nach wie vor Marcel Brandt, der mit zehn Toren und 23 Vorlagen in der internen Scorerliste auf Platz drei steht. Aber auch Philip Samuelsson hat mit sieben Treffern und 15 Vorlagen schon bewiesen, dass er das Spiel nach vorne unterstützen kann.


Sturm: Schon jetzt spielt Josh Samanski seine punktbeste DEL-Saison. Der 22 Jahre alte Erdinger ist der offensivstärkste Akteur im Kader der Tigers, traf in 45 Partien 14-mal und bereitete weitere 24 Treffer mit vor. Taylor Leier ist ihm mit zwölf Toren und 23 Assists dicht auf den Fersen, auch Elis Hede und Danjo Leonhardt konnten ihre Torausbeute verbessern. Mit 140 eigenen Toren gehören die Niederbayern inzwischen zu den Top fünf der Liga in dieser Wertung.


Special Teams: Das Powerplay konnte etwas zulegen, liegt aber noch immer unter der 20-Prozent-Marke (19,12 Prozent). Das Unterzahlspiel hat mit 76,51 Prozent auch noch reichlich Luft nach oben.


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Quelle: www.adler-mannheim.de